Abholfertig stehen die 3 neuen LF-KatS für die Feuerwehr Flensburg in Dissen bereit. Am 14.9. werden sie nach Flensburg überführt, wenn nichts dazwischen kommt.
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Dank des Konjunkturpaketes 2 der Bundesregierung machte das Land Schleswig-Holstein der Stadt Flensburg ein verlockendes Angebot:
Das Land bezahlt die Fahrzeuge nur die Beladung muss die Stadt Flensburg selber zahlen. Dieses Angebot wurde von der Stadt gerne angenommen, da durch den Brandschutzbedarfsplan sowieso Fahrzeuginvestitionen in erheblichem Maß anstanden.
So kam es dass sich die Stadt Flensburg mit Neumünster zusammentat um insgesamt 4 LF auszuschreiben (3x Flensburg, 1x Neumünster ). Vor 4 Wochen war nun Abnahme des Rohbaus der Fahrzeuge. Auf einem Fahrgestell 13.250 von MAN mit Aufbau von Schlingmann werden die Fahrzeuge in Anlehnung an die Norm “LF-KatS” aufgebaut und beladen.
[7.8.2011 Update: Text bezüglich Kiel und Neumünster korrigiert]
Als ich gestern auf der letzten Seite des Feuerwehrmagazines diese Produktinformation der Firma Powermoon las, fühlte ich mich an ein eigenes Erlebnis erinnert.
Vor 14 Jahren war ich auf einer Jugendfreizeit in Österreich und dort natürlich im Mehrbettzimmer untergebracht. Mutti war so gut und hatte mir einen Reisefön eingepackt. Der funktionierte auch tadellos, nur entdeckte ich per Zufall eine kleine Nebenwirkung:
Nach kurzer Benutzung und Ziehen des Steckers bekam man einen durchaus respektablen, schmerzhaften Schlag, offensichtlich war im Fön noch Restspannung enthalten. Schnell war das Zimmer “durchgeärgert” und der Fön machte die Runde auf dem Flur. Irgendwann lief dann jemand zu den Betreuern und machte uns den Spaß zunichte…
Beim Eigentest war der Betreuer augenscheinlich selbst recht geschockt ob der Wirkung und konfizierte den Fön für den Rest der Ferien. Naja war wohl besser so
Am letzten Dienstag hatte ich erfreulicherweise die Gelegenheit das neue (immerhin schon fast 1 Jahr alte) TLF 20/40 SL der Feuerwehr Handewitt zu fotografieren.
Grund dafür war dass meine Kontaktversuche bisher im Sand verliefen, aber nun durch einen Gefallen an einen Kameraden der Wehr ich einen Gegengefallen verlangen konnte
Also fuhr er mir das Fahrzeug heraus und ich hatte ausführlich Gelegenheit die untern verlinkte Galerie zu füllen.
Hintergrund für das Fahrzeug ist, dass Handewitt auch einen Abschnitt Autobahn und immer größer werdende Gewerbeflächen zu betreuen hat.
Das Fahrzeug ist im Kreis Schleswig-Flensburg das erste seiner Art, wenn nicht überhaupt im Einzugsbereich der Leitstelle Nord.
Technische Daten:
Fahrgestell: Mercedes AXOR 1833 mit Staffelkabine
Gewicht: 19t
Aufbau: Rosenbauer ES
Beladung: 4500l Wasser, 500l Schaum, LKW-Rettungsbühne, Mehrzweckzug, kleine Hebekissen plus Zubehör, Stromerzeuger, Stativ, 2 Scheinwerfer, Feuerlöscher HiPress, Schnellangriff 50m, Motorsäge, Rettungsäge, 2PA im Mannschaftsraum, 2 PA im Aufbau, Schaum/Wasserwerfer mit 2000l/min, Feuerpatschen, Lichtmast (elektrisch gesteuert)
Große Freude auf Deutschlands einziger Hochseeinsel:
Eine neue Drehleiter mit Korb 12/9 (DLA (K) 12/9) wurde als Ersatz für die alte Anhängeleiter angeliefert.
Besonders ist dabei nicht nur das Fahrzeug an sich sondern auch die Anlieferung, natürlich per Schiff und Abladung per Kran !
Nötig wurde das Fahrzeug da die alte Anhängeleiter von 1988 nur langsam und kräfte-zehrend aufzubauen war. Auch die Wendigkeit war stark eingeschränkt.
Aufgebaut wurde das Fahrzeug auf einem Mercedes Atego 824 Fahrgestell mit einem Leiterpark der Firma Riffaud (Frankreich). Aufgrund der engen Bebauung auf Helgoland ist das Fahrzeug auf einem extra kurzen Radstand aufgebaut! Letzte Ausstattungsarbeiten wurden bei Gimaex International ausgeführt. Bei der Beschaffung wurden die Helgoländer Kameraden vom Team von drehleiter.info unterstützt.
330.000 Euro kostete der kleine Lebensretter.
Vor der Auslieferung machte die Drehleiter einen kurzen Zwischenstop in Quickborn um sich zu präsentieren.
Der NRD sendete abends einen kleinen Videobericht zur Indienststellung. Das Originalvideo finde sich HIER in der Mediathek des NDR.
Ich habe auch eine Version aufgenommen als .mp4 HIER
(Vielen Dank für die Fotos an den Gemeindewehrführer Ederleh!)
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