Spritzenhaus vorgestellt auf fwnetz.de

Das Portal fwnetz.de ist aus dem alten feuerwehrweblog.de entstanden und dreht sich, worum auch sonst, rund um die Themen der Feuerwehr.

Über Ausbildung, Einsätze, Technik und Probleme der Feuerwehren geht das Spektrum, zu dem jeder Leser, aber auch die kompetenten Verfasser, etwas beiträgt. Hier tummeln sich auch viele Kameraden die auch auf www.feuerwehr-forum.de aktiv sind und viele Gute Ideen aufbringen.

Unter anderem werden in loser Folge Blogs rund um das Thema BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) vorgestellt. Vor kurzem gab ich das Interview dafür, heute erschien es dann.

Danke dafür ! :)

Zum Interview geht es hier

Zu Fwnetz.de hier

Ich kann das fwnetz nur jemdem interessierten empfehlen !

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VW-Bus rammt absichtlich Linienbus

Gestern Morgen gegen 8:11 setzte eine Soldatin des Marinehauptquartiers einen Notruf an die Leitstelle Nord ab: “Hier ist ein Auto frontal in einen Linienbus gefahren!”

Daraufhin lief der wohl größte Rettungsdiensteinsatz der letzten Jahrzehnte in Flensburg und Umgebung an.

Was war passiert ?

Nach einem heftigen Streit mit seiner Lebensgefährtin entführte der 43jährige Fahrer des VW-Busses den gemeinsamen Sohn und flüchtete Richtung Glücksburg. Auf der Uferstraße steuerte er seinen PKW dann frontal in den entgegenkommenden Linienbus.

Nach dem Notruf lief dann der Rettungseinsatz an. Nach dem Streifenwagen der den PKW verfolgt hatte, traf die Freiwillige Feuerwehr Glücksburg ein und begann mit den Rettungsmaßnahmen und umfangreichen Nachalarmierungen.

Nachdem der Löschzug der Berufsfeuerwehr eingetroffen war wurde schnell auf die “Alarmstufe 2 Rettungsdienst” erhöht und die Freiwache der BF alarmiert um den Brandschutz und die Logistik sicherzustellen. Nach und nach traf ein RTW nach dem anderen ein, auch die beiden Hubschrauber brachten Ärzte an die Einsatzstelle und transportierten mehrmals Verletzte in verschiedene Krankenhäuser.

Der Busfahrer des Linienbusses verstarb noch an der Einsatzstelle, der Verursacher des Unfalles wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem Wrack des VW-Busses befreit. Von dem VW war nur noch die hintere Hälfte zu erkennen.

Zwischenzeitlich waren auch die Feuerwehren Bockholm und die Standortfeuerwehr des Flottenkommandos eingetroffen.

Von den Insassen des Linienbusses wurden 2 Personen lebensgefährlich verletzt, 2 schwer und 16 leicht. Die Leichtverletzten wurden mit einem Bus in Flensburger Krankenhäuser gebracht.

Seelsorger kümmerten sich um die geschockten Leichtverletzten und werden sich später auch um die Einsatzkräfte bemühen, für die so ein Anblick nicht alltäglich ist.

Eingesetzte Kräfte:

  • Löschzug Berufsfeuerwehr Flensburg
  • Leitungsdienst Berufsfeuerwehr Flensburg
  • Wechsellader Flensburg mit AB
  • Feuerwehr Glücksburg
  • Feuerwehr Bockholm
  • Standortfeuerwehr Marinehauptquartier mit 2 LF und RTW
  • NEF Flensburg
  • NEF 2 Flensburg
  • Fahrzeug Leitender Notarzt
  • Marine NAW
  • 7 weitere RTW
  • Christoph 42 aus Niebüll
  • Christoph 12 aus Ostholstein
  • Diverse Polizeieinheiten
  • 4 Notfallseelsorger

Weiterführendes:

Karte Google Maps

Meldung Nonstopnews

Polizeimeldung

shz.de mit Video

Feuerwehr Glücksburg

Flottenkommando

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Motorola liefert Digitalfunkgeräte nach Schleswig-Holstein

Tetrafunkgerät Motorola Foto: Motorola

Kiel – Die Motorola Enterprise Mobility Solutions hat die Endgeräte-Ausschreibung für den digitalen Behördenfunk der Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR (GMSH), der zentralen Beschafferin für das Land Schleswig-Holstein, gewonnen.

Motorola soll in den nächsten vier Jahren mehr als 4.600 TETRA-Digitalfunkgeräte inklusive Zubehör und Serviceleistungen ausliefern. Der Auftrag umfasst 3.000 Handfunkgeräte des Typs MTP850FuG sowie 1.500 TETRA-Fahrzeugfunkgeräte MTM800E für die Sicherheitskräfte in Schleswig-Holstein.

„Motorola hat die Ausschreibung gewonnen, da das Unternehmen die Kriterien der umfangreichen Leistungsbeschreibung am besten erfüllt hat. Hierbei haben wir vor allem die bei der Bemusterung festgestellte einfache Bedienbarkeit der Geräte positiv bewertet“, erklärt GMSH-Geschäftsbereichsleiter Lars Ohse.

Zum Lieferumfang gehört die Integrierte-Terminal-Management (iTM)-Lösung von Motorola. Mit diesem System können Anwender des Bundeslandes Schleswig-Holstein die Funkgeräte-Software und -Konfiguration via Remote-Funktion von einem zentralen Ort aus verwalten. Das iTM-RSystem ermöglicht demnach schnellere und zuverlässigere Software-Updates und sorgt somit für eine erhöhte Sicherheit der Anwender sowie ein effizienteres Management der eingesetzten Endgeräte.

„Wir freuen uns darüber, dass sich das Bundesland Schleswig-Holstein für die TETRA-Digitalfunkgeräte von Motorola entschieden hat“, sagt Hans-Joachim Wirth von Motorola. „Schleswig-Holstein folgt damit anderen Bundesländern wie Berlin oder Thüringen, die bereits TETRA-Digitalfunklösungen von Motorola gewählt haben, um sicherzustellen, dass Notfalldienste im sicherheitskritischen Einsatz schnell und effizient reagieren können.“

Quelle: www.feuerwehrmagazin.de

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Hotel in St. Peter Ording niedergebrannt, Millionenschaden

Foto: Uwe Schrader

Foto: Uwe Schrader

Der 19.04.2010 wird wohl in die Geschichte des Kreises Nordfrieslands eingehen.

Am frühen morgen um 6 Uhr bemerkten Mitarbeiter des Hotels “4 Jahreszeiten” in St. Peter Ording einen Brand im Müllager im Keller und informierten über den Notruf die Leitstelle Nord. Sofort wurde die Freiwillige Feuerwehr St. Peter Ording alarmiert die auch bereits nach 7 Minuten eintraf und mit den Löscharbeiten begann. Zur Unterstützung wurde die Freiwillige Feuerwehr Tating nachalarmiert.

Gegen 12 Uhr sind bereits 6 Wehren im Einsatz, unterstützt durch DRK Bereitschaften aus Tetenbüll, Tönning-Witzwort und der DLRG. Die Brandbekämpfung gestaltet sich durch starke Rauchentwicklung und unklare Brandausbreitung schwierig, so dass das Feuer nach und nach auch auf die nebenstehende Sporthalle übergreift.

Zwischenzeitlich müssen auch 20 Gäste des Hotels evakuiert werden, obwohl am Anfang noch keine Gefahr für diese bestand.

Um 16 Uhr sind 16 Wehren aus den Kreisen Nordfriesland und dem angrenzenden Kreis Dithmarschen eingesetzt. Trotzdem kann dem Feuer nicht beigekommen werden sodass die Einsatzleitung beschließt mit Baggern eine Schneise zu reissen. Eine Ausbreitung auf das Bettenhaus und ein Abbrennen der Sporthalle kann nun verhindert werden.

Das THW übernimmt das Ausleuchten der Einsatzstelle für die Arbeiten in den Abendstunden.

Unter Kontrolle ist der Brand gegen 17:15. Erst viel später kann “Feuer aus” gemeldet werden, denn immer wieder flammen Brandnester auf. Im nachhinein war dies der größte Brandeinsatz in der Nachkriegsgeschichte Nordfrieslands und der neuen Leitstelle Nord.

Die Brandursache ist bisher ungeklärt.

Insgesamt waren im Einsatz:

  • 19 Freiwillige Feuerwehren mit ca. 280 Mann aus den Kreisen Nordfriesland, Dithmarschen und der Stadt Schleswig
  • DRK aus aus Tetenbüll, Tönning und Witzwort sowie dem DLRG aus Sankt Peter-Ording
  • THW Tönning

Weitere Informationen:

Objekt bei Google Maps

shz.de

Kieler Nachrichten

Abschlussmeldung Leitstelle Nord

Historie der Pressemeldungen (pdf)

Feuerwehr der Woche: St. Peter Ording

Feuerwehr St. Peter Ording

Leitstelle Nord

Videos (Youtube): Video 1, Video 2, Video 3, Video 4

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***Feuerwehr der Woche: Barsbüttel***

Nach nun längerer Pause, Schande über mich, heute mal wieder eine neue Wehr.

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Barsbüttel (Kreis Storman), nicht zu verwechseln mit Brunsbüttel, ist eine Gemeinde die direkt im Osten des Hamburger “Speckgürtels” an die Hansestadt grenzt. Bekannt ist der Ort vor allem aus der Radiowerbung für das Möbelhaus Höffner, dass in Barsbüttel im Jahre 2005 eröffnet wurde.

Die Gemeindefeuerwehr Barsbüttel besteht aus den Ortstfeuerwehren Barsbüttel, Willinghusen, Stellau, Stemwarde. Barsbüttel ist hierbei für über 9.000 Einwohner zuständig.

Neben den üblichen Aufgaben einer Feuerwehr ist seit kurzem ein vergrößertes Gewerbegebiet mit dazugehörigem Autobahnanschluss an die A1 und die Umgehung A24 zum Einsatzspektrum hinzugekommen. Hierfür musste umfangreiche Technik beschafft und Ausbildung betrieben werden.

79mal mussten die Barsbüttler Kameraden im Jahr 2009 ausrücken, den Großteil machten dabei technische Hilfeleistungen aus.

HLF Barsbüttel

HLF Barsbüttel

Dafür stehen im Moment 5 Fahrzeuge in Barsbüttel zur Verfügung:

  • HLF 20/16
  • TLF 16/25
  • LF 8/6
  • DLK 18/12
  • und ELW 1

die alle in der Wache in der Hauptstraße 38 in Barsbüttel stehen. Zu fast allen Fahrzeugen gibt es einen Virtuellen Rundgang um das Fahrzeug (unter “Über uns” –> “Fahrzeuge”).

Neben Aus- und Weiterbildung ist die Wehr auch sehr engagiert im Bereich der Veranstaltungen. Bieten viele Feuerwehren einen Tag der offenen Tür an, ist der Kalender in Barsbüttel zusätzlich  mit Fasching, Sommerfest und Schlachtefest prall gefüllt.

Dass die Wehr  kreativ ist und kluge Köpfe hat sieht man an zwei technischen Lösungen:

Auf der Internetseite gibt es die Seite “Status” auf der man praktisch live sehen kann ob die Feuerwehr im Einsatz ist. Aus der Alarmierung der Funkmeldeempfänger wandelt ein Script die Daten um und schickt sie an die Internetseite. Das Einsatzstichwort spricht hierbei der Tagesschausprecher Marc Bator.

Einsatzdisplay Barsbüttel

Einsatzdisplay Barsbüttel

Eine weitere Idee zum Thema Einsatz ist das Einsatzdisplay. Die Daten des Funkmelders werden über einen PC ausgewertet und ermöglicht die Anzeige von Einsatzort, Einsatzart und weiteren Informationen auf mehreren PC Monitoren in der Fahrzeughalle. Außerdem kann die Ausrückereihenfolge angegeben werden. (“Die Wache” –> “Technik”)

Für die Jugendarbeit ist die Gemeindejugendfeuwehr zuständig, die unter einem eigenen, gut gemachten Internetauftritt zu finden ist. www.jf-barsbuettel.com

Wer selbst einmal stöbern möchte findet die Wehr unter www.feuerwehr-barsbuettel.de

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